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Klavier Tonleiter

Warum sind Skalen (Klavier-Tonleiter) für das freie Klavierspiel so wichtig?
Skalen in der Musik sind nichts anderes als Tonleiter, also eine definierte auf-oder absteigende Folge von Tönen.
Klavier Tonleiter sind wichtig! Wenn du Klavier Tonleiter kennst, hilft dir das beim Klavierspiel nach Akkorden!
Wenn du die Klavier Tonleiter kennst, kannst du die Melodie den entsprechneden Akkorden zuordnen (oder rumgekehrt)!
In diesem Post möchte ich dir 3 Skalen erklären:

Die

  • DUR-Tonleiter
  • Moll- Tonleiter
  • Bluestonleiter

In der Musik gibt es für (fast) alles ein Pattern, d.h. eine Art System, welches sich auf unterschiedlichste Anforderungen anwenden lässt. So kennen wir z.B. “Rhythmische Begleitfiguren” als Pattern, die sich auf Akkorde in unzähligen Songs anwenden lassen. Hat man einmal eine Begleitfigur gelernt, kann man diese auf unterschiedliche Akkorde in unterschiedlichen Songs anwenden. in der Art und Weise kann man seine eigene, freie Klavierbegleitung in kurzer Zeit kreieren!
Auch für die Klavier Tonleiter gibt es Pattern!
Wichtig dafür ist zu wissen, was genau ein Ganztonschritt und ein Halbtonschritt ist.

Ein Ganztonschritt ist z.B. der Schritt von C nach D. Zwischen diesen Tönen liegt noch ein Ton. in diesem Falle eine Schwarze Taste, das C# oder Db:

gt

Ein Halbtonschritt ist der nächst gelegene Ton eines Ausgangstons, in diesem Falle z.B. der Schritt von C nach C#. Es befindet sich also kein Ton zwischen diesen Tönen:

ht

Ob die Tasten schwarz oder weiß sind, spielt hier keine Rolle. Auch nicht, ob es in der Tonhöhe nach oben oder nach unten geht. Wichtig ist, Ganztöne (GT) und Halbtöne (HT) voneinander unterscheiden zu können. Mit diesem Wissen bilden wir nun unser Pattern für die DUR Tonleiter
DUR
Dur Tonleiter Pattern:
GT-GT-HT-GT-GT-GT-HT
Die C-DUR Tonleiter wäre demnach:
C-D-E-F-G-A-H-C
dur

 

Wähle dir eine beliebige Taste auf dem Klavier und spiele die DUR-Tonleiter:

C#-…….
D -…….
D#-…….
E -…….
F -…….
F#-…….
G -…….
G# -……
A -…….
A#-…….
H -…….

Ja, es gibt zwölf unterschiedliche Tonleitern. Übe das Spielen der DUR KLavier Tonleiter mit Hilfe des DUR Patterns in allen zwölf Tonlagen!

MOLL
Das Pattern für die Molltonleiter ist wie folgt::
GT-HT-GT-GT-HT-GT-GT
Wenn C Ausgangston ist, würde das heißen:
C-D-D#-F-G-G#-A#-C
moll

Wähle dir eine beliebige Taste auf dem Klavier und spiele die MOLL-Tonleiter in allen 12 Tonarten!
Blues Tonleiter
Blues-oder Gospelmusik steht meistens im Zusammenhang mit der Molltonleiter. Daraus wird die Bluestonleiter abgeleitet.
Die Bluestonleiter ist eine Molltonleiter, in der 2 Töne weggelassen werden, dafür aber ein weitere hinzugefügt wird.

Errinnern wir uns:

Die C-Moll Tonleiter:

C-D-D#-F-G-G#-A#-C

Lassen wir nun die Töne 2 und 6 weg (in C-Moll: D und A). Fügen wir nun den Ton zwischen 4 und 5 hinzu (F# oder Gb), ergibt sich die Bluestonleiter:

C-D#-F-F#-G-A#-C

blues

Folglich bilden wir hier unser Bluestonleiter-Pattern:
(GT+HT)-GT-HT-HT-(GT+HT)-GT
Die Bluestonleiter hat also nur 6 einzelne Töne!

 

Versuche, das Bluestonleiter-Pattern auf alle 12 Tonarten anzuwenden! Wenn du Blues-oder Gospelsongs hörst, wirst du diese Töne nicht überhören!

Viel Erfolg und vielen Dank für das Lesen!

Bis zum nächsten mal

Thorsten

4 Antworten an “Klavier Tonleiter”

  1. Helga Reiz sagt:

    Hallo Thorsten, vielen Dank für Deine Tips. Das ist mir mit Dur und Moll ist mir auch klar, aber mit der Bluestonleiter tue ich mich schwer. Freue mich immer über Deine Anleitungen. Liebe Grüße Helga

  2. marion sagt:

    HAllo Thorsten,

    ich taste mich gerade auch mit Hilfe deiner Lehrprogramme ans freie Spiel und fand den Hinweis sehr hilfreich, dass ich anhand der Abstände bei unbekannten Tonfolgen auf die Tonart schließen kann. So wie man bei Akkorden ja auch nach den Abständen auf Dur oder Moll schließt. Danke für den Tipp.
    Gerne mehr davon!

  3. Hans Podszuweit sagt:

    Alle Akkorde in jeder Tonart können durch die Darstellung GT + 4 + 3 (Beispiel für einen Dur-Akkord, dabei bedeuten GT = Grundton, die Ziffern sind Halbtöne) gezeigt werden.

    Für C-Dur: C + E + G
    Für F-Dur: F + A + C usw.

    So ist es in jeder Tonart des Quintenzirkels möglich, sich den gewünschten Akkord zusammenzubauen.

    Welchen Grund gibt es, dass dicke Bücher mit immer den entsprechenden Akkorden vollgeschrieben werden, wenn es doch allgemeingültige Formeln dafür gibt.

    In der Mathematik schreibt man doch auch a + b = c und nicht im Zehnerbereich (Tonart )
    3 + 4 = 7 , oder im Hunderterbereich (Tonart) 23 + 25 = 48

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